Stress lass nach | Den Stress einfach weglachen

Humor und Lachen sind vergnügliche und effektive Methoden zur Gesundheitsvorsorge, Gesundheitsförderung und der Erhaltung eines frischen Geistes.

„Ich kann nicht mehr“ Wer hat das nicht schon mal laut ausgesprochen oder leise vor sich hin gesagt? Jeder von uns kennt die Situationen, in denen alles zu viel erscheint. Von allen Seiten werden Ansprüche angemeldet. Der Chef, die Kollegen, die Familie, die Kinder, die Eltern – alle wollen etwas und selbst reagiert man nur noch auf die Wünsche der Anderen. Für sich selbst und die eigenen Bedürfnisse hat man keine Zeit und vor allem keine Energie mehr. Aktiv gestalten geht nicht mehr, nur noch reagieren als Selbstschutz.

Als ich in einer vergleichbaren Situation war und scheinbar alles nur noch schlimmer zu werden drohte, bin ich auf die Suche nach einer Lösung für mich gegangen. Was habe ich nicht alles ausprobiert: Klopfen, progressive Muskelentspannung, Meditation, Imagination, autogenes Training und Lach-Yoga ….

„Lachen ist ein Anti-Stress-Deodorant. Morgens angewendet hilft es den ganzen Tag.“    (Paul McGhee)

Da ich schon immer gern und auch viel lache erschien, es fast logisch. Lach-Yoga könnte (m)eine Lösung sein. Ich hatte mein Anti-Stress-Deo gefunden und fragte mich, kann Lachen auch anderen Menschen helfen? Nach meiner Ausbildung zur Lach-Yoga-Leiterin gründete ich die Reutlinger Lachschule, um genau das zu probieren. www.Reutlinger.Lachschule.de

In regelmäßigen Lachtreffs, auf Veranstaltungen, in Firmen und Vereinen bringe ich seit Juni 2013 Menschen das Lachen ohne Grund bei. Mancher Zweifler fragt sich: „Was soll der Quatsch? Ich lache schon genug.“ Versprochen, so intensiv wie im Lach-Treff oder Lach-Workshop lachen wir in unseren täglichen Lebens- und Arbeitsphasen nicht. Lachen kann man trainieren, mit viel Spaß und praktischen Übungen.

Kinder lachen 400-mal am Tag. Erwachsene bringen es durchschnittlich auf 15-mal täglich. Warum lachen wir mit zunehmendem Alter immer weniger? Schon als Kind hört man oft die mahnenden Worte: „sei nicht so albern“, „am Tisch wird nicht gelacht“ oder „du wirst Dich doch benehmen können“. Unsere eigene Erziehung gewöhnt uns das Lachen ab und nimmt uns die positiven Aspekte einfach weg. Auch die Gesellschaft tut sich mit dem Thema Lachen schwer. Laut lachende Menschen fallen auf und benehmen sich nach öffentlicher Meinung nicht standesgemäß. Oft werden sie komisch angeschaut.

„Lachen ist die beste Medizin“ Volksmund

Und so ist es nicht verwunderlich, dass ein Arzt aus Indien das Lach-Yoga ins Leben gerufen hat. Dr. Madan Kataria hatte in einem Park Leute um sich versammelt, um mit ihnen zusammen zu lachen. Zuerst haben sie sich gegenseitig Witze erzählt. Als ihnen keine neuen Witze mehr eingefallen sind, erfand Dr. Madan Kataria Lachübungen. Daraus hat sich eine weltweite Lachbewegung entwickelt. Was zu fünft in einem Park in Indien begonnen hat, wird jetzt in ca. 6.000 Lachclubs, Lachschulen, Lachtreffs in über 60 Ländern praktiziert.

Die positiven biochemischen Effekte sind identisch, egal, ob das Lachen echt oder nur gespielt ist. Wenn man Lach-Yoga zum ersten Mal für sich entdeckt, kann das schon befremdlich sein, erscheint es uns doch ungewöhnlich, dass Menschen grundlos und mit kindlicher Freude lachen. Aber für die meisten Menschen funktioniert es. Und die Methode verbreitet sich immer häufiger, auch in Unternehmen.

Um die wissenschaftlich nachgewiesenen Vorteile aus dem Lachen zu erhalten, sollte man 10 bis 15 Minuten am Stück lachen. Nachdem das Lachen beim Lach-Yoga als Übung trainiert wird, können wir es so lange ausdehnen wie wir wollen. Natürliches Lachen, im Normalfall nur ein paar Sekunden, reicht nicht aus, um echte physiologische und biochemische Veränderungen in unserem Körper zu erreichen.

Die Wirkung des Lachens wird weltweit erforscht, mit beeindruckenden Ergebnissen. Lachen ist eine hervorragende Stress-Prophylaxe, weil es Adrenalin und Cortisol abbaut. Durch Lachen werden Dopamin und Endorphine als körpereigene Glückshormone produziert. Lachen stärkt das Immunsystem, löst Verspannungen und lindert Schmerzen. Der Kreislauf wird durch Lachen angeregt, die Fitness gesteigert und der Körper mit mehr Sauerstoff versorgt. Durch Lachen können sich festgefahrene Gedankenmuster lockern, man gewinnt Abstand zu psychischen Belastungen und das Grübeln wird unterbrochen, denn Grübeln und Lachen geht nicht zusammen.

Wir müssen laut lachen, um Vorteile aus dem Lachen zu bekommen. Das Lachen sollte tief aus dem Zwerchfell kommen. Lautes Lachen wird allerdings nicht überall akzeptiert. Lach-Yoga-Anbieter – so auch die Reutlinger Lachschule – bieten eine sichere Umgebung, in der Jeder laut und herzlich lachen kann.

„Wir lachen nicht, weil wir glücklich sind. Wir sind glücklich, weil wir lachen.“                         Dr. Madan Kataria

Natürliches Lachen hängt stark von unseren Lebensumständen und Empfindungen ab. Wir haben oft nicht viele Gründe, die uns zum Lachen bringen, daher überlassen wir das Lachen eher dem Zufall. Manchmal lachen wir mehr, manchmal weniger. In Lachtreffs verabreden wir uns zum Lachen. Das ist ein garantierter Weg, um die gesundheitlichen Vorteile des Lachens zu erhalten.

Wie funktioniert Lach-Yoga praktisch?
Lach-Yoga besteht stark vereinfacht aus einer Kombination von Lach-, Klatsch-, Atem- und Dehnübungen. Eine gute Übung für den Start ist das Begrüßungslachen:

Wir geben uns traditionell die Hände oder klatschen – etwas jugendlicher – ab und statt „Guten Tag“ oder „Hallo“ zu sagen, lachen wir einfach. Je länger wir uns begrüßen umso lauter lachen wir. Bei solch einer Begrüßung ist das Eis schnell gebrochen und das gemeinsame Lachen kann beginnen.

Am Anfang beginnen wir normalerweise mit einem künstlichen Lachen, dass allmählich in ein natürliches Lachen übergeht. Weil Lachen ansteckend ist und wir untereinander Blickkontakt halten, kommen wir von Übung zu Übung immer schneller zum Lachen. Da unser Körper nicht zwischen künstlichem und echtem Lachen unterscheiden kann, haben wir die gesundheitlichen Vorteile sofort.

Zwischen den einzelnen Lachübungen klatschen wir rhythmisch in die Hände und rufen laut „ho-ho-hahaha“. Durch das Klatschen stimulieren wir die Akkupressur-Punkte in den Handflächen und massieren unsere Handreflexzonen. Danach feuern wir uns gegenseitig an: „sehr gut – sehr gut – YEAH“ und die Daumen nach oben unterstützen unsere Motivation für weitere Lachübungen.

Ich kann Euch nur empfehlen Lach-Yoga einfach mal auszuprobieren und das Einzige was ihr für so einen Lachtreff braucht, ist die Entscheidung – Ja ich will lachen!

Lacht’s gut 🙂

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